Goldwage, die


Goldwage, die

Die Goldwage, plur. die -n, eine Wage, Gold, und besonders Goldmünzen darauf zu wägen. Nun, nun, wer wird denn alle Worte auf die Goldwage legen? Weiße, d.i. sie auf das sorgfältigste prüfen, untersuchen.


http://www.zeno.org/Adelung-1793. 1793–1801.

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  • Goldwage — (franz. Biquet), Wäge und Sichtvorrichtung für Goldmünzen. Die einfachste G. besteht aus einer länglichen, wie ein Wagebalken aufgehängten Platte, deren einer Arm als konstantes Gegengewicht dient, während sich auf dem andern runde, tellerartige… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Goldwage — Goldwage, kleine, sehr genaue Wage, um Goldmünzen zu wägen; die Wage liegt in einem Kästchen, in welchem zugleich messingene Gewichte von der Unze bis zum As, häufig auch justirte Gewichte für die gangbarsten Goldmünzen sind. In England hat man… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Goldwage — 1. Die Goldwage sinkt, auch wenn man Blei darauflegt. – Altmann VI, 430. 2. Man kann (muss) nicht auf der Goldwage wägen, was der Mensch im Scherz spricht. Holl.: Wij kunnen het niet op een goudschaaltje leggen. (Harrebomée, I, 254.) *3. Als wenn …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • Wage (2), die — 2. Die Wage, plur. die n, ein altes Wort, in welchem der Begriff der Bewegung der herrschende ist, der doch sehr frühe auf besondere Arten und Fälle eingeschränket worden. Es bedeutet, 1. * im weitesten Verstande, Bewegung überhaupt, eine längst… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Wage [2] — Wage (hierzu Tafel »Wagen« mit Text), Instrument zur Bestimmung des Gewichts eines Körpers. Hebelwagen bestehen hauptsächlich aus Hebeln, und zwar wird der gleicharmige Hebel bei der gemeinen W., der ungleicharmige bei der Schnellwage, der… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Wort — 1. A guids Woat pfint a guids Oat. (Steiermark.) – Firmenich, II, 767, 73. 2. A güt Wort bringt a güte Äntver (Antwort). (Warschau. Jüd. deutsch.) Freundliches Entgegenkommen gewinnt die Herzen. 3. Allen Worten ist nicht zu glauben. – Henisch,… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • Brauchen — 1. Brauch du mich immerhin, weil (da) ich ganz der deine bin. Wer sich einem andern ganz hingab, sagte bei den alten Griechen; Brauch und besitze mich. (Erasm., 57.) 2. Brauch es, weil du s hast! – Eiselein, 91. Lat.: Quod adest boni consule.… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • Wage [1] — Wage, 1) ein Instrument, womit man vorzugsweise das Gewicht eines Gegenstandes, d.h. die Größe der Wirkung der Schwerkraft bestimmt; wenn man die W. braucht, um die Größe anderer Kräfte zu messen, so nennt man sie dann gewöhnlich Kraftmesser od.… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Hund — 1. A guate Hund ve laft se nit1 u2 an schlecht n is kua Schad. (Unterinnthal.) – Frommann, VI, 36, 63. 1) Verläuft sich nicht. 2) Und. 2. A klenst n Hund na hengt mer di grössten Prügel ou (an). (Franken.) – Frommann, VI, 317. 3. A muar Hüünjen a …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • König — 1. Ain Künig, der auff dem Stul sitzet, zu richten, zerströwet alles args mit seinen augen. – Agricola II, 262. 2. Ain Künig, der die Armen trewlich richtet, des Thron wirdt ewigklich bestehn. – Agricola II, 220. 3. Ain Künig richt das Land auff… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon