Aufkrämpen


Aufkrämpen

Aufkrämpen, verb. reg. act. aufwärts krämpen, d.i. krümmen oder biegen; ein Wort, so vornehmlich in Niedersachsen gebräuchlich, im Hochdeutschen aber auch nicht unbekannt ist. Einen Hut, einen Ärmel, oder Aufschlag an dem Kleide aufkrämpen. Daher die Aufkrämpung.


http://www.zeno.org/Adelung-1793. 1793–1801.

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  • Aufmachen — Aufmachen, verb. reg. act. 1) Öffnen, als ein allgemeiner Ausdruck dieser Handlung, der die Art und Weise derselben unbestimmt lässet, doch nur in vielen einzelnen Fällen. Man sagt daher: die Thür, das Fenster aufmachen. Dem Feinde die Thore… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Aufstülpen — Aufstülpen, verb. reg. act. 1) Die Stülpe in die Höhe biegen. Einen Hut aufstülpen, aufkrämpen, aufstutzen. Die Stiefeln aufstülpen. An einigen Orten sagt man auch, den Ärmel aufstülpen, für aufstreifen. Eine kleine aufgestülpte, d.i.… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Aufstaffiren — Aufstaffiren, verb. reg. act. Einen Hut aufstaffiren, bey den Hutmachern, ihn zum Tragen völlig fertig machen, d.i. das Futter hinein setzen, ihn aufkrämpen, u.s.f …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Krämpen — Krämpen, verb. reg. act. 1) Biegen; doch nur von den Hutkrämpen, und in den Zusammensetzungen aufkrämpen und niederkrämpen, S. Krämpe. 2) Das Tuch krämpen, bey den Schneidern, S. Krimpen …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Zäumen — Zäumen, verb. regul. act. den Zaum anlegen. 1. Eigentlich. Ein Pferd zäumen. 2. Figürlich. (a) In den Küchen zäumet man die Hühner, Kapaunen u.s.f. wenn man die eine zusammen gebogene Käule durch den Durchschnitt im Bauche, die andere aber durch… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart