Sehnader, die


Sehnader, die

Die Sêhnader, plur. die -n, in den thierischen Körpern, ein der Ausdehnung in die Länge nach den Adern ähnliches, aber weißes, länglich rundes und sehr zähes Wesen, welches die Glieder des Körpers mit einander verbindet, und die Muskeln in Bewegung setzet; die Sehne. S. Bandader.


http://www.zeno.org/Adelung-1793. 1793–1801.

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  • Sehne, die — Die Sêhne, plur. die n, ein Wort, welches ehedem ein jedes Band, eine jede Schnur zum Spannen oder Ausdehnen bedeutet zu haben scheinet. Noch jetzt nennen die Jäger die Leinen oder starken Stricke an den Jagdzeugen, Sehnen, oder nach… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Ochsenziemer — Ọch|sen|zie|mer 〈[ ks ] m. 3; früher〉 getrocknetes Glied des Ochsen als Prügelwerkzeug [→ Ziemer2] * * * Ọch|sen|zie|mer, der [2. Bestandteil entw. umgeb. aus: Sehnader = Glied des Ochsen od. zu ↑ Ziemer = Rückenstück (vom Wild); Glied (des… …   Universal-Lexikon

  • Sehnäderchen — * Dass dir ne s Sahnäderla zerspringt. (Hirschberg.) Wenn die Kinder etwas Gutes essen sehen, so gibt man ihnen wol etwas zu kosten mit der Bemerkung: Hier hast du etwas zu kosten, dass dir nicht die Sehnader, das Sehnäderchen zerspringt. Frz.:… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon