Ausbüßen


Ausbüßen

Ausbüßen, verb. reg. act. 1) * Ausbessern, welche Bedeutung aber im Hochdeutschen veraltet ist, und nur noch bey den Jägern und Hutmachern gehöret wird. Garne, Netze, ein Hutfach ausbüßen. S. Büßen. 2) Für etwas büßen, im gemeinen Leben. Ich habe es ausbüßen müssen. So auch die Ausbüßung.


http://www.zeno.org/Adelung-1793. 1793–1801.

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  • ausbüßen — aus|bü|ßen <sw. V.; hat (veraltet, noch landsch.): ausbaden: ich habe die Sache [für dich] ausgebüßt …   Universal-Lexikon

  • Hut [1] — Hut, 1) die Bedeckung des oberen Theils einer Sache; daher 2) eine steife Kopfbedeckung. A) Die Männerhüte sind meist von Filz, Seidenfelbel, Stroh, Pappe, Seide; Binsen od. ein bast u. holzartiges Geflecht (Basthüte), gepreßtes u. lackirtes… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Ausbaden — Ausbaden, verb. reg. 1. Neutrum, mit dem Hülfsworte haben, so lange baden, als nöthig ist; ingleichen aufhören zu baden. 2. Activum, † aber nur im gemeinen Leben, etwas ausbaden müssen, für eines andern Vergehen büßen müssen, wo ausbaden aus der… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Büßen — Büßen, verb. reg. welches in dreyfacher Gattung üblich ist. I. Als ein Activum. 1. Ausbessern, verbessern, in der eigentlichsten Bedeutung. Die Lücken an der Mauer büßen, Nehem. 4, 5, ausbessern. Daher sagt man noch jetzt im gemeinen Leben, die… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Kränken — Kränken, verb. reg. welches das Activum des vorigen ist, aber in einem größern Umfange der Bedeutung vorkommt. 1) * Für schwächen; eine im Hochdeutschen veraltete Bedeutung. Si kan sendes truren krenken, Markgr. Heinr. von Meißen. Mit gab… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Wurf, der — Der Wurf, des es, plur. die Würfe, von dem Verbo werfen. 1. Die Handlung des Werfens. Einen Wurf, zwey Würfe thun. Besonders mit Würfeln. Ein glücklicher, unglücklicher Wurf. Zuweilen auch von dem Neutro werfen, so fern es von gewissen Thieren… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • ausbaden — aufkommen, bereinigen, bezahlen, büßen, die Folgen/Konsequenzen tragen, die Verantwortung übernehmen, einstehen, geradestehen, haften, herhalten, wiedergutmachen, zur Verantwortung gezogen werden; (ugs.): auf seine [eigene] Kappe nehmen, den… …   Das Wörterbuch der Synonyme