Wachsthum, der

Wachsthum, der

Der Wachsthum, des -es, plur. car. der Zustand, da etwas wächset oder gewachsen ist, sowohl im eigentlichen als figürlichen Verstande; zum Unterschiede von Wuchs, welches die Art und Weise des Wachsens bezeichnet: Wärme befördert den Wachsthum der Gewächse. Einen schnellen Wachsthum haben, schnell wachsen. Zum Wachsthum im Guten gelangen. Das männliche Geschlecht ist bey diesem Worte im Hochdeutschen das gewöhnlichste, dagegen in andern Gegenden das sächliche üblich ist, das Wachsthum, S. -thum.


http://www.zeno.org/Adelung-1793. 1793–1801.

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  • Wachsthum — Wachsthum, die als Resultat u. Folge der Entwickelung der Lebensorgane einzelner Körperteile u. somit des ganzen Organismus hervortretende Zunahme des letzteren im Ganzen u. Einzelnen, hinsichtlich seines Umfanges u. seiner Masse. Das W. geht aus …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Wachsthum — Wachsthum, die Massenzunahme des Individuums; Massenzunahme der anorganischen Individuen d.h. der Krystalle, gewöhnlich »Krystallisation« genannt, wenngleich man auch den Sprachgebrauch beibehalten hat »die Krystalle wachsen« und Linné die… …   Herders Conversations-Lexikon

  • Mißwachs, der — Der Mißwachs, des es, plur. inus. 1) Der fehl geschlagene Wachsthum der Feldfrüchte, der ungewöhnlich geringe Ertrag derselben. Wenn Mißwachs einfällt. Ein Jahr, in welchem sich ein Mißwachs ereignet, wird ein Mißjahr genannt. 2) Der fehlerhafte… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Grund, der — Der Grund, des es, plur. die Gründe. 1. Die unterste Fläche eines Gefäßes oder hohlen Körpers, welche in manchen Fällen auch der Boden genannt wird; am häufigsten ohne Plural. 1) Eigentlich. Ein Glas, ein Gefäß bis auf den Grund ausleeren. Das… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Fortpflanzung der Blumen — Fortpflanzung der Blumen. Alle Vervielfältigung der Gewächse, erfolgt durch Wurzeln, Zweige oder Samen. Beobachten wir das Wachsthum der Pflanzen vom keimenden Samen bis zur Ausbildung und Vollendung der Frucht, so gewahren wir in der… …   Damen Conversations Lexikon

  • Mann, der — Der Mann, des es, plur. die Männer, Diminut. das Männchen, (im Plural auch wohl Männerchen,) Oberd. Männlein, welche Verkleinerungen aber nur in einigen Bedeutungen üblich sind. Es ist eines der ältesten Wörter nicht nur der Deutschen sondern… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Fortgang, der — Der Fortgang, des es, plur. inus. die Handlung des Fortgehens; doch nur in einigen figürlichen Bedeutungen. 1) Die Fortdauer. Ein ununterbrochener Fortgang des Glückes. Der Fortgang einer Krankheit. Die Sache hat keinen Fortgang. 2) Gelangung zur …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Kröpel, der — Der Kröpel, des s, plur. ut nom. sing. in den gemeinen Sprecharten, besonders Niedersachsens, ein kleines Ding seiner Art, im verächtlichen Verstande; eine Kracke. Es gehöret nicht zunächst zu Krüppel, ungeachtet dieses Wort im Nieders.… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Wuchs, der — Der Wuchs, des es, plur. inusit. von dem Verbo wachsen. 1. Der Zustand, da etwas wächset, im eigentlichen Verstande, wie Wachsthum. Im vollesten Wuchse standen die Bäume da, Gesn. Als ihr sie gesehen habt, war sie noch im Wuchse, Weisse. Sieh,… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Haarwuchs, der — Der Haarwuchs, des es, plur. inus. der Wuchs, d.i. Wachsthum des Haares. Den Haarwuchs befördern. Ingleichen zuweilen eine mit Haaren bewachsene Stelle des Leibes. Blutigel an den Haarwuchs setzen …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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